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Nürtingen

Natürlich vorkommendes Arsen in Erdaushub warf Fragen auf

26.05.2018, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Vor Kurzem wurde mit dem Neubau für die Albert-Schäffle-Schule auf dem Nürtinger Säer begonnen. Anwohner wundern sich, warum bislang angefallener Erdaushub nicht abtransportiert wird. Von einer Arsen-Belastung ist die Rede. Die Pressestelle des Landratsamtes, das Schulträger ist, bestätigt auf Anfrage: „Bei entnommenen Bodenproben wurden in Teilbereichen Hinweise auf natürlich vorkommendes Arsen in geringen Mengen festgestellt.“ Es sei nicht von einer Fremdkontamination, also von einem Eintrag von außen her auszugehen. Laut dem Wasserwirtschaftsamt liege keine schädliche Bodenveränderung und keine Gefährdung für Menschen durch die Nutzung des Bodens entsprechend der Bundes-Bodenschutz- und Altlastenverordnung (BBodschuV) vor. Somit dürfe das Erdmaterial in räumlicher Nähe wieder eingebaut werden. Die auf der Fläche der Baustelleneinrichtung vorhandenen Erdmieten gehören zu einer normalen Baustellenlogistik, heißt es von Seiten des Landratsamtes. Diese Erdmieten würden vorgehalten für einen späteren Wiedereinbau zur Verfüllung nach Abbruch der in der Nachbarschaft noch bestehenden Albert-Schäffle-Schule sowie zur Flächenmodellierung. Alternativ könne das Material nach Aussage des beauftragten Geologen auch problemlos entsorgt werden. Natürlich vorkommendes Arsen wird in Böden bestimmter Beschaffenheit deutschland- und weltweit immer wieder festgestellt. ug/pm/Foto: Einsele

Nürtingen

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