Schwerpunkte

Nürtingen

Nahe sein beim letzten Atemzug

06.06.2013 00:00, Von Anneliese Lieb — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Die Arbeitsgemeinschaft Hospiz braucht Unterstützung – Ausbildungskurs zu ehrenamtlicher Mitarbeit

Die Auseinandersetzung mit Sterben und dem Tod schieben die meisten Menschen weit von sich. Der Tod ihrer Großeltern war für Brigitte Ruple Anlass, sich sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Als Mitarbeiterin im Hospizdienst begleitet die Nürtingerin seit einigen Jahren Sterbende und Angehörige: „Man erlebt dabei auch viele gute Momente“.

Sterbebegleitung: Ein stiller Händedruck sagt oft mehr als viele Worte. Foto: Renftle
Sterbebegleitung: Ein stiller Händedruck sagt oft mehr als viele Worte. Foto: Renftle

NÜRTINGEN. Rückt das Ende näher oder wird man durch den Tod eines Angehörigen mit dem Ende eines Lebensweges konfrontiert, macht sich häufig Hilflosigkeit breit. Wichtige Begleiter sind in dieser schweren und zugleich traurigen Situation ehrenamtliche Hospizmitarbeiter. Bereits 1991 haben engagierte Bürgerinnen und Bürger in Nürtingen die Hospiz- und Sitzwachengruppe ins Leben gerufen. Aus ihr ging 2005 die Arbeitsgemeinschaft Hospiz hervor. Ehrenamtliche, die sich Zeit nehmen. Zeit, um am Sterbebett von fremden Menschen zu sitzen, Zeit für stille Begleitung oder Gespräche. Aber auch Zeit, um Angehörigen die Möglichkeit zu bieten, ein wenig auszuruhen. Zum Angebot gehört auch Trauerbegleitung.


Sie möchten den gesamten Artikel lesen?


Tagespass

  • 24 Std. alle Artikel und das E-Paper lesen
  • Mit PayPal bezahlen

1,20 €

einmalig

10-Tage-Angebot

  • 10 Tage alle Artikel und das E-Paper lesen
  • Endet automatisch
  • Mit PayPal bezahlen

5,00 €

einmalig

Digitalabo

Jetzt neu - mit PayPal bezahlen!

  • Alle Artikel und das E-Paper im Abo lesen
  • jederzeit kündbar

22,50 €

pro Monat


Ich bin bereits Abonnent


Sie sehen 26% des Artikels.

Es fehlen 74%



Nürtingen