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Nürtingen

Nach Napoleon

08.08.2006 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Nach Napoleon

Kaiser Napoleon hatte Europa tüchtig über den Haufen geschmissen. Unter anderem hatte er das Heilige Römische Reich endgültig erledigt. Die Deutschen versuchten zu jener Zeit herauszufinden, wer sie eigentlich seien und auf der Basis des Ergebnisses eine Nation zu werden, wie es Engländer und Franzosen schon vorgemacht hatten. Man war sich nur nicht ganz einig, wer alles mitmachen sollte. Auf dem Wiener Kongress 1814 bis 1815 wurde versucht, wieder Ordnung in dem Saustall zu schaffen, den Napoleon hinterlassen hatte. Aus den deutschen Staaten inklusive Preußen und dem österreichischen Kaiserreich entstand der Deutsche Bund, der in Frankfurt seine Bundesversammlungen abhielt. Nachhaltig erschüttert wurde die Ruhe im Deutschen Bund durch die Märzrevolution von 1848, in deren Zuge man versuchte, einen demokratischen deutschen Einheitsstaat zu schaffen. Der Versuch scheiterte ebenso, wie einige Jahre später der Deutsche Bund. Österreich und Preußen konnten einfach nicht miteinander und schlugen sich 1866 in der Schlacht bei Königgätz. Damit war Österreich raus und Preußen der neue Platzhirsch. Frankreich sah das nicht gerne und so kam es 1870 zum deutsch-französischen Krieg. Aus dem ging am Ende das neue deutsche Reich hervor, ohne Österreich und seinen Habsburger Kaiser Franz-Joseph I. Darum brauchte Deutschland einen eigenen Kaiser. Man nahm den Preußenkönig Wilhelm I. bg


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