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Musisches Angebot unter Spardruck

27.06.2013 00:00, Von Uwe Gottwald — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Aber auch Entscheidung zu Musik- und Jugendkunstschule vertagt

NÜRTINGEN. Auch die Entscheidungen zur Kostendeckelung der Musikschule und zum Standort der angeschlossenen Jugendkunstschule wurden am Dienstagabend im Kultur- und Schulausschuss des Nürtinger Gemeinderats vertagt (siehe nebenstehenden Artikel). Die Tarifsteigerungen für Personal sollen durch Gebührenerhöhungen ausgeglichen werden, die Sparmaßnahmen dürfen nicht zu Lasten der Ensemblearbeit und der Kooperationen mit Grundschulen und Kinderbetreuungseinrichtungen gehen, so der Grundsatzbeschluss des Gemeinderats vom März.

In der Sitzungsvorlage hatte der Leiter der Einrichtungen, Hans-Peter Bader, dazu Stellung genommen. Für dieses Jahr musste er bereits mit einem reduzierten Zuschuss von 700 000 Euro für die Musikschule auskommen. Zu den bisher gegebenen Bedingungen reiche das. Die geforderte Deckelung auf 650 000 Euro wäre jedoch nicht ohne einschneidenden Substanzverlust zu verkraften. Es wäre nur eine Reduktion des Unterrichtsangebots um 27 Prozent möglich, was 5,5 Stellen einspare. Damit könnte auf Grund der Altersstruktur 2018 begonnen werden. Um Tariferhöhungen auszugleichen, wären in der Regel jährlich drei bis vier Prozent höhere Entgelte von den Musikschülern zu verlangen. Die Gebührenerhöhung vom 1. Mai dieses Jahres um fünf Prozent habe die ungewöhnlich hohe Anzahl von 58 Abmeldungen nach sich gezogen.


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