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Morgen ist Evangelische Kirchenwahl

30.11.2019 05:30, Von Anneliese Lieb — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Im Wahlkreis Kirchheim-Nürtingen sind rund 68 000 Protestanten aufgerufen, Landessynodale und Kirchengemeinderäte zu wählen

„Meine Kirche. Eine gute Wahl.“ lautet der Slogan der Evangelischen Landeskirche in Württemberg für die morgen, Sonntag, 1. Dezember, anstehende Wahl. Es geht dabei nicht nur um die Vertreter vor Ort, sondern auch um den Einzug in die Landessynode. Zehn Kandidaten treten auf fünf Wahlvorschlägen im Wahlkreis Nürtingen-Kirchheim an.

Am Sonntag ist Kirchenwahl: Die Gemeinden im Dekanat Nürtingen sind in vier Distrikte aufgeteilt.  nz-grafik
Am Sonntag ist Kirchenwahl: Die Gemeinden im Dekanat Nürtingen sind in vier Distrikte aufgeteilt. nz-grafik

Über 40 000 Protestanten im Dekanat Nürtingen und 28 000 in Kirchheim sind am morgigen Sonntag aufgerufen, sich an den Kirchenwahlen zu beteiligen. Dabei stehen nicht nur die Kirchengemeinderäte in den einzelnen Gemeinden zur Wahl, abgestimmt wird auch über die künftigen Vertreter in der Landessynode. Im Wahlkreis 17 Kirchheim-Nürtingen stellen sich vier Theologen und sechs Laien zur Wahl. Für die „Offene Kirche“ werben Alexander Stölzle, Stuttgart, und Bärbel Greiler-Unrath, Frickenhausen, um Stimmen. Für die „Lebendige Gemeinde“ kandidieren Cornelia Aldinger, Notzingen, Dieter Schenk, Wolfschlugen, und Gunther Seibold, Neuffen. Auf der Liste „Lebendige Gemeinde“ treten Florian Maier, Nufringen, und Nikolai Opifanti, Stuttgart-Degerloch, an. Die Gruppierung „Evangelium und Kirche“ vertreten Renate Schweikle, Kirchheim, und Matthias Hennig, Weilheim. Als Einzelkämpfer tritt Markus Münzenmayer an, der in Kirchheim wohnt und in Nürtingen im Rathaus arbeitet.

Die Wahllokale sind von 11 bis 16 Uhr geöffnet. Danach werden zuerst die Synodalwahlen ausgezählt. Mit dem Ergebnis für die Kirchengemeinderatswahlen ist erst am Montag zu rechnen.

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