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Nürtingen

Monte Scherbelino

13.09.2010 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(bg) Der Zweite Weltkrieg hat die deutsche Geografie erheblich verändert. Damit sind hier nicht die Grenzen gemeint, sondern die zahlreichen neuen Berge, die dadurch entstanden sind. Nach dem großen Elend machten sich die Trümmerfrauen ans Aufräumen. Was noch zu gebrauchen war, wurde für den Wiederaufbau verwendet, was nicht mehr zu gebrauchen war, wurde auf große Schutthalden gekippt. Die sind heute, über 60 Jahre später, schön begrünt und wenn man es nicht besser wüsste, würde keiner denken, dass hier die Reste der zerbombten Städte liegen. Damit das nicht in Vergessenheit gerät, tragen viele dieser Berge Gedenktafeln.

Die meisten dieser Berge stehen in Berlin, wo alleine 15 Prozent des gesamtdeutschen Schuttes angefallen waren. Insgesamt neun neue Erhebungen, fast schon ein kleines Gebirge, hat die ansonsten recht platte Stadt. Sie tragen offiziell Namen wie Teufelsberg, Großer und Kleiner Bunkerberg und Insulaner, inoffiziell haben die respektlosen Berliner den Bergen Namen wie Mont Klamott gegeben.


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