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Nürtingen

Mit den Augen eines Rollstuhlfahrers

15.08.2007 00:00, Von Sylvia Gierlichs — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Wie barrierefrei ist die Nürtinger Innenstadt? Vor allem das Kopfsteinpflaster der Altstadt ist ein echtes Hindernis

NÜRTINGEN. Es gibt ein Jahr der Behinderten, einen Welttag der Behinderten, sogar ein Behindertengleichstellungsgesetz. Doch wie behindertenfreundlich gestalten Stadtplaner unsere Innenstädte und öffentliche Einrichtungen? Bei einer Tour durch Nürtingen machte der querschnittgelähmte Karl-Heinz Bauknecht auf einige Problemzonen aufmerksam.

Der Treffpunkt vor der Stadthalle K3N erweist sich als goldrichtig, denn bereits hier deutet der aus Schlaitdorf stammende Karl-Heinz Bauknecht auf eine Barriere hin. Die Schleppstufen vor der Stadthalle sind für ältere, ängstliche und nicht geübte Rollstuhlfahrer unüberwindlich, sagt er.

Energisch bewegt er seinen Rollstuhl Richtung Kreuzkirchpark und um die Zentralbar herum, wo sich der einzige stufenfreie Zugang zum Innenhof des K3N befindet. Dabei wäre es gar nicht schwer gewesen, eine Rampe für Rollstuhlfahrer in die Schleppstufen zu integrieren, sagt Bauknecht und hofft, dass die Stadtplaner alsbald das Versäumte nachholen. Ein Anfang ist gemacht: Am 19. September soll seitens der Stadt Nürtingen der Außenbereich der Stadthalle besichtigt werden, um festzustellen, wo Hindernisse beseitigt werden müssen.


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