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Mit Benzin im Blut ins Berufsleben

24.07.2017 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Über 70 angehende Kraftfahrzeug-Mechatroniker waren der Einladung der Kfz-Innung gefolgt und schauten sich am Samstag ihren neuen Schulort an der Philipp-Matthäus-Hahn-Schule an. Unter dem Motto „Berufsstart live“ zeigten die Obermeister der Innung die Räume und die verschiedenen Tätigkeiten des Berufsfeldes. Der Kfz-Mechaniker liegt in der Liste der beliebtesten Berufe bei jungen Männern deutlich an der Spitze, wie Friedemann Högerle, Abteilungsleiter Kfz bei der Innung, in seiner Begrüßung sagte. Högerle erklärte die Feinheiten des Lehrberufes: „Man braucht handwerkliches Geschick und sollte über ein gutes technisches Verständnis verfügen.“ Er erklärte den baldigen Azubis, wie die Lehrjahre ablaufen. „Im ersten Teil der Ausbildung gibt es einen Grundlehrgang im Metallbereich und am Schluss des Jahres eine praktische Prüfung.“ Im zweiten Jahr stehe die Hochvolttechnik auf dem Plan: „Damit tragen wir der wachsenden Fahrzeugvernetzung, Hybridtechnik und Elektromobilität Rechnung.“ Die Ausbildung geht dreieinhalb Jahre, kann aber durch gute Leistungen verkürzt werden. Beim Rundgang standen den jungen Erwachsenen die Jugendbotschafter Thilo Dettinger, Maximilian Braun und Marco Müllerschön Rede und Antwort. Högerle sprach von guten Berufsperspektiven: „Im Bereich Elektromobilität ergeben sich für Fachkräfte interessante Möglichkeiten.“ kry

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