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Nürtingen

Missglückter Selbstmord vor Gericht

08.07.2015, Von Bernd Winckler — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Nürtinger Vereinsheim-Brand wird vor dem Stuttgarter Landgericht verhandelt

Ein Nürtinger Gastwirt muss sich seit gestern vor dem Stuttgarter Landgericht verantworten. Er soll im Januar versucht haben, seine Wohnung neben der Vereinsgaststätte des FV 09 in Brand zu setzen. Außerdem soll er versucht haben, das Gebäude mit Gas in die Luft zu sprengen.

NÜRTINGEN/STUTTGART. Er wollte aus dem Leben scheiden. Dabei wollte er offenbar auch alle Erinnerungen samt den Kleidungsstücken seiner Verlobten mitnehmen. Ein 50-jähriger Nürtinger Gastwirt muss sich seit gestern vor dem Stuttgarter Landgericht verantworten. Er soll seine eigene Wohnung neben seinem von ihm betriebenen Lokal des FV 09 Nürtingen in der Millotstraße in Brand gesetzt und dabei einen Schaden von 150 000 Euro verursacht haben. Ihm wird deshalb schwere Brandstiftung und versuchtes Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion vorgeworfen.

Der Vorwurf gegen den 50-jährigen Gastwirt vor der 17. Großen Strafkammer des Stuttgarter Landgerichts ist schwer: Am Mittag des 9. Januar soll er den Inhalt eines Benzinkanisters, den er eigens dafür an einer Tankstelle auffüllen ließ, in der Wohnung gegenüber der FV-09-Vereinsgaststätte verteilt und das Ganze dann angezündet haben. Zudem soll er auch noch in dem von ihm betriebenen Bistro versucht haben, ein Gasgemisch freizusetzen. An der Türe war ein Zettel angeheftet mit der Aufschrift „Vorsicht Gas!“.


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