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"Mehrheit nicht für Minderheit bestrafen"

28.06.2006 00:00, Von Barbara Gosson — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Eklat um Ausschlüsse vom Abi-Ball nach Gewalt und Vandalismus bei Abifeier am Hölderlin-Gymnasium

NÜRTINGEN. Ein Schwerverletzter und mehrere Sachbeschädigungen waren die Bilanz der Nacht vor dem Abischerz am Nürtinger Hölderlin-Gymnasium. Da einige Schüler offenbar über die Stränge geschlagen hatten, drohten die Lehrer, den Abiball zu boykottieren. Aus der Schülerschaft wurde deshalb beschlossen, sechs Mitschülern den Zutritt zum Ball zu verwehren.

Zur Vorbereitung des Abischerzes hatten sich am Hölderlin-Gymnasium in der Dunkelheit Abiturienten getroffen, wohl auch in der Absicht, bei dieser Gelegenheit ein wenig zu feiern. In den Jahren zuvor war bei solchen Anlässen offenbar nie etwas Gravierendes passiert.

Laut der Polizei kam es in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag gegen halb drei zwischen einem 20-jährigen Handwerker, der als Besucher bei der Feier anwesend war, und drei Abiturienten zum Streit. Als der 20-Jährige schon am Boden lag, sei ihm ins Gesicht getreten worden, so dass er in ein Krankenhaus eingeliefert werden musste.

Ein Sachschaden im dreistelligen Euro-Bereich wurde außerdem im und um das Schulgebäude angerichtet, wie Schulleiter Michael Schmid bestätigt. Es seien Stühle aus dem Fenster geworfen und Schilder abgerissen worden, auch habe man versucht, Türen aufzubrechen. Das konnten wir nicht tolerieren, so Schmid.


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