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Mehr Transparenz im Straßenverkehr

24.09.2019 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Der Aufkleber „Achtung Toter Winkel“ prangt jetzt auf den Großfahrzeugen der Stadt Nürtingen

In der vergangenen Woche wurden die größeren Fahrzeuge der Stadt Nürtingen mit den Aufklebern „Achtung Toter Winkel“ beklebt.

Der Vorsitzende der Verkehrswacht Neuffen-Teck, Thaddäus Kunzmann, und Oberbürgermeister Dr. Johannes Fridrich (rechts) zeigen den neuen Aufkleber „Achtung Toter Winkel“, der nun auf den städtischen Großfahrzeugen angebracht wurde.  nt
Der Vorsitzende der Verkehrswacht Neuffen-Teck, Thaddäus Kunzmann, und Oberbürgermeister Dr. Johannes Fridrich (rechts) zeigen den neuen Aufkleber „Achtung Toter Winkel“, der nun auf den städtischen Großfahrzeugen angebracht wurde. nt

NÜRTINGEN (nt). Thaddäus Kunzmann, Vorsitzender der Verkehrswacht Neuffen-Teck, hatte bei Oberbürgermeister Dr. Johannes Fridrich angefragt und traf auf absolute Zustimmung bei dem begeisterten Radfahrer. „So lange es keine wirklich sichere Methode gibt, die den Lastwagen- und Busfahrern hilft, Radfahrer im Toten Winkel zu erkennen, müssen die schwächeren Verkehrsteilnehmer auf die Gefahr aufmerksam gemacht werden“, sagt Oberbürgermeister Fridrich. Er meint vor allem die Gefahr, die von nach rechts abbiegenden Fahrzeugen ausgehen kann. Es kommt immer wieder vor, dass Lastwagen oder Busse mit Radfahrern zusammenstoßen. Manchmal sind diese Unfälle tödlich für die Fahrradfahrer. „Man wird als Radfahrer schon leicht übersehen“, stellt Fridrich fest. Dem kann auch Wirtschaftsförderer Christian Franz zustimmen. Er fährt jeden Tag mit dem Rad von Kirchheim nach Nürtingen. „Ich bin flink im Straßenverkehr, aber bei Lastwagen und Bussen halte ich respektvollen Abstand“, so Franz. Meist wird nach einem Unfall mit Radfahrern festgestellt, dass sich diese korrekt verhalten haben. Lastwagen- und Busfahrer bemerken hingegen bis zum Zusammenstoß meist nichts von den Verkehrsteilnehmern, die neben ihnen unterwegs sind. Die Anregung zur Verwendung der Aufkleber, um Radfahrer zu warnen, kam von der Verkehrswacht.

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