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Nürtingen

Mangel an Pflegekräften macht sich bemerkbar

23.06.2012 00:00, Von Philip Sandrock — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Alten- und Pflegeheime suchen händeringend nach Personal – Neue Ausbildungsmodelle sollen für Abhilfe sorgen

Der demografische Wandel stelle die Gesellschaft vor finanzielle und personelle Herausforderungen. „Die Entwicklung verläuft nicht in Sprüngen, sondern konstant“, berichtete Inge Hafner am Donnerstag dem Sozialausschuss des Kreistags in Esslingen, aber die Kurve werde steiler.

Die Zahl an pflegebedürftigen Menschen nimmt zu. Im Landkreis werde sie von 10 744 im Jahr 2009 auf voraussichtlich 15 360 im Jahr 2030 ansteigen. Gleichzeitig steige aber auch der Bedarf an professioneller Pflege, so Hafner. Denn die Pflege in der Familie gehe zurück. „Beruf und Pflege müssen miteinander vereinbar gemacht werden“, so Hafner. Dafür habe es auf Kreisebene eine Denkwerkstatt gegeben. Doch die eingeladenen Unternehmen hätten kein Interesse gezeigt. „Das Thema ist in der Wirtschaft noch nicht angekommen“, mutmaßt Hafner. Doch die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf müsse in den nächsten Jahren eine wichtigere Rolle spielen.

Keine Sorge macht sich die Altenhilfe-Fachberaterin des Landkreises um den Ausbau der Pflegeheime. „1977 gab es 16 Heime im Kreisgebiet, daraus sind heute 60 geworden“, betonte Hafner. Pro Jahr kommen derzeit zwei bis drei Heime hinzu. Woran es mangele ist eine Neustrukturierung der Kurzzeitpflege.


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