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Männer und Schönheit

18.04.2011 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(bg) „Warum müssen Frauen eher schön als intelligent sein? – Weil Männer besser gucken als denken können“, lautet ein alter Kalauer, der das mangelnde Interesse von Männern an inneren Werten und den daraus folgenden Schönheitswahn bei Frauen auf die Schippe nimmt.

Nun hat der Schönheitswahn auch die Männer eingeholt. Anstatt in teure Uhren investiert der Mann von heute in teure Cremes, statt seines Autos tunt er lieber das eigene Äußere, gerne auch in der Werkstatt, sprich beim Schönheitschirurgen. Jeder Fünfte, der sich dort unters Messer legt, ist ein Mann. Und was lässt der Mann da so machen? Die meisten bemühen den Onkel Doktor im sonst aussichtslosen Kampf gegen den Hüftspeck und lassen sich Fett absaugen. Hängende Augenlider machen dem Herrn ab 50 zu schaffen, also lässt er sie sich straffen. Ab 60 entwickelt er dann Tränensäcke, auch die schneidet der Chirurg ihm weg. Ist nicht Prinz William, sondern Silvio Berlusconi das optische Vorbild, ist eine Haartransplantation angesagt, der vierthäufigste Eingriff am Manne. Um bei den englischen Royals zu bleiben: Das Anlegen der Ohren geht auch noch im fortgeschrittenen Alter und ist Nummer sechs auf der Beliebtheitsskala der Männer-Schönheits-OPs.


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