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Lokführer-Streik in Nürtingen: So fällt die Bilanz der SWEG aus

20.09.2022 16:45, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Auch am Nürtinger Bahnhof fuhr der ein oder andere Zug nicht. Foto: Just
Auch am Nürtinger Bahnhof fuhr der ein oder andere Zug nicht. Foto: Just

Die Lokführer-Gewerkschaft GDL bestreikte am Dienstag, 20. September, zwischen 5 Uhr und 17 Uhr den Regionalverkehr der SWEG Bahn Stuttgart GmbH (SBS). Die Folge davon waren ausgefallene Züge.Die SWEG teilte kurz vor Ende des Streiks gegen 16 Uhr mit, dass der sehr kurzfristig angekündigte GDL-Streik erfolgreich mit einem Ersatzkonzept kompensiert worden sei. Dennoch kam es zu Zugausfällen. Auf der Neckar-Alb-Bahn entfielen teilweise Züge der Linie RB 18 (Osterburken bis Tübingen Hbf.) zwischen Heilbronn und Tübingen. Die Linie RE 12 ( Bad Friedrichshall/Heilbronn Hbf. bis Tübingen Hbf.) wurde in Stuttgart gebrochen. Zur Weiterfahrt in Richtung Tübingen war ein Umstieg erforderlich. Zudem kam es vereinzelt zu Zugausfällen. Der Interregio-Express IRE 6 zwischen Stuttgart und Tübingen musste teilweise entfallen.
Nach Auffassung der SWEG hat der Streik wegen geringer Beteiligung nur wenige Auswirkungen gehabt. Dies stand in der Pressemitteilung, die um 17 Uhr verschickt wurde. Das Unternehmen sei zu Gesprächen mit der Gewerkschaft bereit. Die GDL wirft der SWEG vor, ihren Lokführern schlechtere Bedingungen als andere Eisenbahnunternehmen zu bieten. pm

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