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Nürtingen

„Lokalzeitungen machen Politik greifbarer“

17.11.2014 00:00, Von Anneliese Lieb — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Ausstellungseröffnung „Wahlen und Lokaljournalismus“ in der NZ-Geschäftsstelle mit dem CDU-Abgeordneten Michael Hennrich

Bürgernah, kritisch, glaubwürdig, innovativ oder bodenständig – so begleiten Lokalzeitungen Politiker. Die Berichterstattung in Wahlkampfzeiten hat der Verband der Lokalzeitungen (VdL) zu einer Ausstellung aufbereitet, die bis 24. November in der NZ-Geschäftsstelle gezeigt wird. Am Freitag wurde sie mit einem Grußwort von MdB Michael Hennrich eröffnet.

Bürgermeister, Gemeinderäte, Kreisräte, der Landtagsabgeordnete Thaddäus Kunzmann und interessierte Bürger waren am Freitag der Einladung zur Ausstellungseröffnung „Wahlen und Lokaljournalismus“ in der NZ-Geschäftsstelle gefolgt. Im Vordergrund rechts MdB Michael Hennrich im Gespräch mit NZ-Redaktionsleiterin Anneliese Lieb (links).  Foto: Holzwarth
Bürgermeister, Gemeinderäte, Kreisräte, der Landtagsabgeordnete Thaddäus Kunzmann und interessierte Bürger waren am Freitag der Einladung zur Ausstellungseröffnung „Wahlen und Lokaljournalismus“ in der NZ-Geschäftsstelle gefolgt. Im Vordergrund rechts MdB Michael Hennrich im Gespräch mit NZ-Redaktionsleiterin Anneliese Lieb (links). Foto: Holzwarth

NÜRTINGEN. Zeitungen wollen das Interesse an Politik wecken, die Arbeit der Mandatsträger transparenter machen und aufzeigen, wie sich in Berlin getroffene Entscheidungen auf lokaler Ebene auswirken. Jede Redaktion hat hier ihre eigenen Ideen. Um den Blick auf aktuelle Themen und die Kandidaten zu lenken, müssen auch Redaktionen kreativer werden. „Es reicht längst nicht mehr, über Wahlveranstaltungen zu berichten, bei denen neben fünf Parteimitgliedern noch zwei interessierte Bürger sitzen“, sagte NZ-Redaktionsleiterin Anneliese Lieb am Freitag zur Eröffnung der VdL-Wanderausstellung in der Geschäftsstelle der Nürtinger Zeitung Am Obertor. Die Ausstellung zeigt, an Kreativität ist in den Redaktionen kein Mangel und dennoch wird es zunehmend schwieriger, gerade die junge Generation für Politik zu interessieren. „Jeder hat fast unbegrenzten Zugriff auf Informationen und kann immer und überall neue Bilder und Texte oder Messages abrufen – deutlich erkennbar sind aber auch die zunehmenden Probleme, die Informationsflut einzuordnen und zu sortieren“, so Anneliese Lieb. Der Medienkonsum habe sich mit der Generation Internet verändert. Darauf zu reagieren, stelle Verlage und Redaktionen in den nächsten Jahren vor große Herausforderungen.


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