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Nürtingen

Landrat: "Spendenannahme bürokratisch"

26.07.2006 00:00, Von Horst Diening — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Transparenz werde geschaffen Kreis genehmigt, auch wenn Spender nicht genannt werden wollen

Neuerdings gibt es, quasi nach amerikanischem Muster, zunehmend Spenden aus Betrieben oder von Privatbürgern auch an Schulen. Der Landkreis als Träger von Berufs- und Sonderschulen muss zustimmen, wenn plötzlich Monat für Monat 100 Euro von einem Spender eingehen, der öffentlich nicht genannt werden will.

Landrat Heinz Eininger machte im Kreis-Verwaltungs- und -Finanzausschuss deutlich (wir berichteten schon Details aus der letzten Sitzung), dass man mit Blick auf allerlei Spenden in jedweder Höhe und die nötige Zustimmung im Ausschuss von einem bürokratischen Vorgang sprechen müsse, aber das alles schafft Transparenz. Die Spendeneinnahmen seien zweckgebunden zu verwenden.

Die Höhe von Kleinspenden sei auch bei 100 Euro monatlich nicht zu beanstanden. Wenn das der Spender so wolle, werde man dem gerecht. Er werde öffentlich nicht genannt, sei aber in der Verwaltung oder beim Landkreis bekannt. Nichts sei dabei ungesetzlich. Es geht darum, Korruption zu vermeiden.

Von Grünen-Vertreter Wolfgang Latendorf wurde im Ausschuss sinngemäß angefragt, ob es sinnvoll sei, dass etwa ein Kirchheimer laufend pro Monat 100 Euro spende, ohne dass er genannt werde. Es sei doch transparenter, wenn er öffentlich bekannt sei; nichts sei dabei, wenn die Öffentlichkeit wisse, dass er spendet.


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