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Nürtingen

Landesregierung kürzt bei Erwachsenenbildung

01.08.2006 00:00, Von Anneliese Lieb — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Herbe Einschnitte für VHS und Haus der Familie Bürgermeister Siebert kritisiert Vorgehensweise: Von der Sache her äußerst fragwürdig

NÜRTINGEN. Wir stehen mit dem Rücken zur Wand mitten in den Vorbereitungen für das neue VHS-Programm hat Susanne Ackermann die Hiobsbotschaft aus Stuttgart vernommen. Die Landesregierung hat ohne Vorankündigung für das laufende Haushaltsjahr die Zuschüsse zu den Personalkosten um fast zehn Prozent gekürzt. Ein herber Schlag, von dem nicht nur die Volkshochschule sondern auch das Haus der Familie betroffen ist. Wie verlässlich ist das Land als Partner überhaupt noch, fragt sich Gabriele Langfeld, die Leiterin des Hauses der Familie.

Wir sehen zwar die Haushaltsnöte des Landes, sagt Bürgermeister Rolf Siebert, betont aber im gleichen Atemzug, dass man keinerlei Verständnis für die Vorgehensweise habe. Ohne Vorankündigung wird in laufende Haushalte eingegriffen. Das ist unmöglich und von der Sache her äußerst fragwürdig, nimmt der Nürtinger Bürgermeister kein Blatt vor den Mund. Siebert verweist auf den Bildungsauftrag in der Landesverfassung: In Artikel 22 verpflichte sich das Land, die Erwachsenenbildung zu fördern. Auf rund 8000 Euro muss die Volkshochschule im laufenden Haushaltsjahr verzichten, macht das Land seine Ankündigung wahr. Beim Haus der Familie beläuft sich das Minus auf etwa 3000 Euro.


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