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Kunzmann zur Landespolitik

01.06.2012 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

CDU-Landtagsabgeordneter war zu Gast bei der Jungen Union

Zum Sonntagstreff konnte die Junge Union kürzlich den Landtagsabgeordneten Thaddäus Kunzmann begrüßen. Ein Jahr nach der Landtagswahl und der Regierungsübernahme durch Grüne und SPD zog Kunzmann vor seinen Zuhörern eine erste Bilanz.

NÜRTINGEN (pm). Laut Kunzmann konnte die neugewählte Regierung auf die gute Stellung des Landes bauen – eine gerade Linie hingegen fehle. Da der Landesregierung in diesem Jahr über 5 Milliarden Euro mehr Steuereinnahmen zur Verfügung stünden als noch 2009 vorhergesagt, sei keine Neuverschuldung erforderlich. Im nächsten Jahr hingegen sei mit erheblichen Mehrbelastungen unter anderem durch die Abschaffung der Studiengebühren und den neu aufgebauten Personalapparat zu rechnen – dies führe unweigerlich zu einer Neuverschuldung Baden-Württembergs.

Auch im bildungspolitischen Bereich stünden gewaltige Veränderungen an. Die ideologisch begründete Bildungsreform, in deren Zuge auch die verbindliche Grundschulempfehlung entfalle, führe nun zur Schaffung von Gemeinschaftsschulen. Dies bedeute letztendlich die Abschaffung von Haupt- und Realschulen und in Zukunft auch das Aus der Gymnasien im Land.


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