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„Kultur für alle“ zu Besuch bei Hannes Wezel im Staatsministerium

17.11.2012 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

„Ich freue mich, dass ich meinen Hannes wieder sehe!“, strahlte Mario Werner vom Café Regenbogen im Nürtinger Bürgertreff über sein ganzes Gesicht. Er wartete im Nürtinger Bahnhof auf den Zug, der ihn und 35 weitere Nürtinger nach Stuttgart brachte. Dort war das „Kultur für alle“-Team ins Staatsministerium zu Hannes Wezel eingeladen. Er arbeitet dort seit Oktober 2011 im Stab der Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung, Gisela Erler. Wezel hatte die Idee, den Kreis zu erweitern. So waren es am Schluss 36 Besucher. Zum einen wurden noch Unterstützer der Initiative „Kultur für alle Nürtingen“ hinzugeholt, außerdem kamen noch weitere ehrenamtlich Engagierte Nürtingens sowie das Café-Regenbogen-Team mit. „Kultur für alle“ (www.kultur-fuer-alle-nt.de) ist eine Initiative, die Bedürftigen über den Tafelladen Nürtingen kostenlose Eintrittskarten anbietet. So kann man auch mit geringer Finanzkraft an kulturellen Veranstaltungen teilhaben. Es war ein großartiger Moment, vor dem Gebäude des imposanten Staatsministeriums zu stehen und ähnlich wie manche politische Gäste empfangen zu werden. Im Sitzungssaal gab es in dem herrschaftlichen Ambiente inmitten kostbarer Wandteppiche und Intarsienarbeiten Kaffee und Kuchen. Hannes Wezel informierte ausgiebig über das Staatsministerium, dessen Geschichte, Funktionen und seinen Arbeitsbereich. Er würzte seinen Vortrag mit Anekdoten, die er dort bereits erlebt hatte. Nachdem die Gruppe gestärkt war, zeigte Hannes Wezel die wichtigsten und schönsten Räume der Villa Reitzenstein. Am meisten Eindruck machte die holzgetäfelte Bücherei mit Wendeltreppe und ihrem direkten Zugang zu dem parkartigen Garten. pm

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