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Kürbisse

12.10.2006 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Kürbisse

Jetzt geht die Kürbis-Manie wieder los. Die Beere aus der Klasse der Dreifurchenpollen-Zweikeimblättrigen scheint hauptsächlich auf den Treppen zum Hauseingang zu gedeihen. Dort deponieren sie dekosüchtige Hausfrauen in Massen. Ein Phänomen, das zu beobachten ist, seit der angelsächsische Brauch des Halloween-Feierns auch hierzulande Fuß fasst. Aber wissen denn all diese Menschen überhaupt, was man mit dem Kürbis anfangen kann, außer ihn auszuhöhlen und ihm ein möglichst doofes Gesicht hinzuschnitzen? Der Verdacht liegt nahe, dass viele der grünen, weißen, gelben und orangefarbenen Zierkürbisse einfach in der Biotonne landen, wenn die Weihnachtsdeko kommt. Bis vor etwa zehn Jahren wurde der Kürbis hauptsächlich als gelber Zentner angebaut und zu ziemlich grässlichen Suppen verkocht. Der einzige Vorteil an den dicken Dingern war, dass man sie lange lagern konnte. Deshalb galt der Kürbis als Arme-Leute-Essen, das außer den Armen bloß noch das Vieh vesperte. Mit der zunehmenden Sorten- und Geschmacksvielfalt kommen auch immer mehr Kürbis-Rezepte auf die meisten vermutlich aus der Not geboren: Was soll ich nur mit all dem Material machen, das ich aus dem Kürbis beim Laternenschnitzen herausgeholt habe? bg


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