Schwerpunkte

Nürtingen

Kriegsgeneration verhüllt Wunden in ihrer Seele

29.05.2012 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Samariterstiftung: Fortbildung für Haupt- und Ehrenamtliche soll die alltägliche Arbeit erleichtern

Viele, die als junge Menschen den Krieg miterlebt haben oder als Kriegsversehrte vom Schlachtfeld zurückgekehrt sind, leben heute als Traumatisierte in Pflege- und Alteneinrichtungen.

NÜRTINGEN (sv). 30 bis 60 Prozent der Kriegskinder des Ersten und Zweiten Weltkriegs haben ein schwerwiegendes Trauma erlitten. Doch der Begriff „Trauma“ kam lange Zeit nur im medizinischen Gebiet der Chirurgie vor. Dass Seelen auch tief gehende Wunden davontragen können, die nicht verheilen und Folgeschäden nach sich ziehen, wurde viele Jahre einfach ignoriert. Doch die Menschen mit genau diesen seelischen Verletzungen sind mittlerweile Bewohnerinnen und Bewohner in den Altenpflegeeinrichtungen. Ihre posttraumatischen Belastungsstörungen erschweren sowohl ihnen als auch ihrem Betreuungspersonal den täglichen Umgang miteinander. Eine Fortbildung der Samariterstiftung zu diesem Thema sollte nun Hilfestellung bringen.


Sie möchten den gesamten Artikel lesen?


Tagespass

  • 24 Std. alle Artikel lesen
  • Mit PayPal bezahlen

1,20 €

einmalig

10-Tage-Angebot

  • 10 Tage alle Artikel und das E-Paper lesen
  • Endet automatisch
  • Mit PayPal bezahlen

5,00 €

einmalig

Digitalabo

Jetzt neu - mit PayPal bezahlen!

  • Alle Artikel und das E-Paper im Abo lesen
  • jederzeit kündbar

22,50 €

pro Monat


Ich bin bereits Abonnent


Sie sehen 13% des Artikels.

Es fehlen 87%



Nürtingen

Jobs in der Region

In Zusammenarbeit mit