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Kreistag offen für gemeinsame Klinik-Gesellschaft

30.03.2012 00:00, Von Uwe Gottwald — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Große Mehrheit spricht sich für Verhandlungen mit der Stadt Esslingen aus ? Alle Beteiligten ein Stück weit aufeinander zugegangen

Der Esslinger Kreistag sieht eine gemeinsame Klinikgesellschaft der beiden großen kommunalen Krankenhausträger – Landkreis und Stadt Esslingen – als Weg der Zukunft an. So lautete das Ergebnis gestern bei drei Gegenstimmen der Republikaner und einer Enthaltung. Das ist ein gewichtiges Wort für die anstehenden Verhandlungen, deren Erfolg aber noch nicht garantiert ist.

Dass es so weit gekommen ist, dafür mussten sich alle Beteiligten ein Stück weit bewegen. Landrat Heinz Eininger als Aufsichtsratsvorsitzender der kreiseigenen Kliniken gGmbH ist vor gut einer Woche davon abgerückt, gestern das sogenannte Szenario 4+ vom Kreistag beschließen zu lassen, das einer Schließung der Plochinger Klinik gleichkommt und eine Konzentration der Rheumatologie in Kirchheim und eine Konzentration der Psychiatrie auf dem Nürtinger Säer vorschlägt. Das sollte die Kreiskliniken, die in den letzten zwei Jahren erhebliche Defizite schrieben, wirtschaftlich stärken. Stattdessen bot er der Stadt Esslingen an, die Entscheidung auszusetzen und über eine gemeinsame Klinikgesellschaft zu verhandeln.


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