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Kräuterweihe am Sonntag

14.08.2010 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

NÜRTINGEN (pm). Am Sonntag, 15. August, feiert die katholische Kirche das Fest der Aufnahme Mariens in den Himmel. Es ist eines der ältesten Marienfeste und hat seinen Ursprung im 5. Jahrhundert. In Deutschland wurde es 813 eingeführt. Hierzulande ist das Fest besonders in Süddeutschland mit zahlreichen Bräuchen verbunden. Einer davon ist die Kräuterweihe. Dabei werden von den Gläubigen mitgebrachte „Kräuterbuschen“, zu einem Strauß gebundene Heilkräuter, gesegnet. Die Anzahl der Kräuter variiert je nach Region zwischen sieben und 77, darunter sind zumeist Johanniskraut, Kamille, Frauenmantel, Mariendistel, Baldrian und Lavendel, aber auch Dill, Pfefferminze und Salbei. In der Mitte, gleichsam als Zepter, sollte vielerorts eine Königskerze herausragen, denn Maria wird auch als „Lilie der Täler“ und „Blume des Feldes“ besungen. Das Kräutersträußchen wurde früher mit nach Hause genommen und getrocknet. Es soll vor Krankheiten bewahren und Segen bringen.

In den Gottesdiensten um 9 Uhr im Roßdorf und 10.30 Uhr in St. Johannes werden die mitgebrachten Kräuterbuschen gesegnet.


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