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Kommt der Genmais nach Deutschland?

17.02.2014 00:00, Von Sylvia Gierlichs — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Vom Landwirtschaftsminister bis zum Biobauern: Ärger und Sorge über eine mögliche Zulassung sind groß

In Deutschland lehnen viele Bürger genveränderte Lebensmittel ab. Nun steht die US-Maissorte 1507 der Firma Dupont-Pioneer auf EU-Ebene kurz vor der Zulassung. Auch weil Deutschland sich bei der Abstimmung enthalten hat. Wir baten Baden-Württembergs Landwirtschaftsminister Alexander Bonde, die HfWU, einen Biolandwirt und den BUND um eine Einschätzung.

Wie viel Mais muss angebaut werden und muss er genverändert sein?  Foto: Fotolia
Wie viel Mais muss angebaut werden und muss er genverändert sein? Foto: Fotolia

Baden-Württembergs Landwirtschaftsminister Alexander Bonde sieht auf Länderebene nur wenige rechtliche Möglichkeiten, den Genmais zu verhindern, weil die zentrale Frage der Zulassung von Genpflanzen auf EU-Ebene geregelt ist. Die Landesregierung nutze alle verbleibenden rechtlichen Mittel, um den Anbau von Agrogentechnik zu verhindern. So würden landeseigene Flächen nur noch mit der Verpflichtung verpachtet, keine gentechnisch veränderten Organismen anzubauen. Man wolle auch alle Spielräume ausschöpfen, die Naturschutzrecht und Haftungsrecht bieten.


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