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Nürtingen

Kommentar

26.04.2007 00:00, Von Von — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Uwe

GOTTWALD

Blickt man über Nürtingen hinaus, findet man verschiedene Modelle zur Finanzierung von Stadtkapellen, von der ortsüblichen Vereinsförderung bis hin zu engen, auch personellen Verflechtungen mit Musikschulen. Einen Königsweg gibt es nicht. Gewachsene Strukturen sind zu beachten, auch lokale Besonderheiten. Eine Stadtkapelle soll ein Aushängeschild mit möglichst hoher Qualität sein, und die kostet etwas. Städte mit nur einer Kapelle haben es einfacher. Im Falle Nürtingens mit seinen Teilorten sind dagegen Fingerspitzengefühl und klare Kriterien gefragt.

Mit der vertraglichen Vereinbarung zwischen Stadt und Stadtkapelle ist ein Anfang gemacht, mehr aber auch nicht. So weisen Teilort-Kapellen auf die spärliche Förderung ihrer Arbeit hin, und auch die Frage der Jugendförderung scheint noch nicht geklärt zu sein. Schon wird von ermäßigten Musikschulbeiträgen für Mitglieder der Kapelle gemunkelt. Davon abgesehen, dass andere Kapellen ebenfalls Interesse an der Förderung ihrer Jugend haben, könnte sich der große Rest der Eltern von Musikschulkindern fragen, ob sie mit ihren Beiträgen die Nachwuchsförderung der Stadtkapelle mitfinanzieren.


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