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Nürtingen

„Klimaschutz ist ein Marathonlauf“

15.10.2020 05:30, Von Anneliese Lieb — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Ehrenamtspreis: Die BUND-Ortsgruppe Nürtingen stellt den Klimawandel seit Mitte der 1990er-Jahre in den Fokus ihrer Aktivitäten

Klimawandel, CO2-Bilanz, Klimaschutz, Solarenergie – Themen, die heute in vielen Köpfen deutlich präsenter sind als noch vor 25 Jahren. Bereits Anfang der 1990er-Jahre fanden sich in Nürtingen engagierte Menschen zusammen, die sich, inspiriert von der UN-Klimakonferenz in Rio, Gedanken über Klimaschutz vor Ort machten. Ihr Motto: „Global denken, lokal handeln“.

Seit Anfang der 1990er-Jahre engagiert sich die BUND-Ortsgruppe Nürtingen in Sachen Klimaschutz. Zu den unterschiedlichen Aktivitäten zählt unter anderem die ständige Aktualisierung der Solarkarte für Nürtingen. Unser Foto zeigt einen Teil der Hauptakteure: von links Christian Tilk, Otmar Braune, Karl-Heinz Frey, Renate Kostrewa und Bernd Huber.  Foto: privat
Seit Anfang der 1990er-Jahre engagiert sich die BUND-Ortsgruppe Nürtingen in Sachen Klimaschutz. Zu den unterschiedlichen Aktivitäten zählt unter anderem die ständige Aktualisierung der Solarkarte für Nürtingen. Unser Foto zeigt einen Teil der Hauptakteure: von links Christian Tilk, Otmar Braune, Karl-Heinz Frey, Renate Kostrewa und Bernd Huber. Foto: privat

NÜRTINGEN. Klimaschutz war für die Akteure von Beginn an eine Herzensangelegenheit. Zunächst ging es um die Neugründung der BUND-Ortsgruppe und nach einer ersten Findungsphase gab die Ortsgruppe Ende 1995 ihr erstes Positionspapier „Aktion Klimaschutz Nürtingen“ heraus, „das den Start der Klimaschutzaktivitäten in Nürtingen markierte“, erinnert sich Christian Tilk, der zu den Akteuren der ersten Stunde zählt. Herausgegeben wurde ein Klimaschutz-Fragebogen, mit dessen Hilfe die Bürger ihre CO2-Bilanz ausrechnen konnten. Einen Verbündeten fand man im damaligen Technischen Beigeordneten Volker Fouquet, der mithalf, den Klimaschutz in die Kommunalpolitik zu tragen. „So wurde der Klimaschutz zum Thema eines ersten kommunalen Fachgesprächs, ein neues Format, um wichtige kommunale Themen mit den Akteuren vor Ort zu behandeln und Impulse zum Handeln zu geben“, erinnert sich Christian Tilk. Erstellt wurde ein zwölfseitiges Papier mit dem Titel „Und das bisschen Erwärmung soll schlimm sein oder was ist dran an der Klimakatastrophe?“. 1996 wurde der Energietisch ins Leben gerufen. Zwei Jahre später folgte der Tag der regenerativen Energien, der später zu den Nürtinger Energietagen wurde.


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