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Klimagipfel die letzte Chance?

28.11.2015 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

In Paris wird um eine Begrenzung der Erderwärmung gerungen – Auch für Nürtingen gibt es Konzepte

Am Montag beginnt der Klimagipfel in Paris. Im Interview mit NZ-Redakteur Uwe Gottwald nimmt Otmar Braune (Bild), Klima- und Energieexperte der BUND-Ortsgruppe Nürtingen, Stellung zu den drängendsten Problemen.

Herr Braune, um was geht es in Paris?

Im Kern geht es darum, wie sich die Menschheit verhalten sollte, damit sich das Klima im Vergleich zur vorindustriellen Zeit um nicht mehr als um zwei Grad erwärmt. Davon haben wir Stand heute bereits ein Grad Erwärmung erreicht. 2015 wird weltweit das wärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Um das Zwei-Grad-Ziel zu erreichen, müssen etwa achtzig Prozent der bekannten Vorräte an Kohle, Öl und Gas im Boden bleiben.

Wie kann das Ziel erreicht werden?

Konkret bedeutet das Zwei-Grad-Ziel, dass die Menschheit nur noch 750 Milliarden Tonnen Kohlendioxid bis 2050 in die Atmosphäre blasen darf. Die Klimaforscher haben die bisher an die UNO gemeldeten Reduktionsverpflichtungen von 177 Staaten umgerechnet und kommen derzeit auf 2,7 Grad, es reicht also noch nicht. Außerdem handelt es sich um Absichtserklärungen.

Was müsste auf dem Klimagipfel beschlossen werden?


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