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Kindern Angst vor dem Wasser nehmen

29.05.2013 00:00, Von Philip Sandrock — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Die DLRG warnt: Nur etwa ein Drittel aller Kinder können nach der vierten Klasse als Schwimmer bezeichnet werden

Reicht der Schwimmunterricht an Grundschulen aus? Nach Angaben der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) ist die Schwimmfähigkeit von Grundschülern in den vergangenen Jahren gesunken.

Laut DLRG kann nur etwa ein Drittel der Viertklässler als „Schwimmer“ bezeichnet werden. Archivfoto: Holzwarth
Laut DLRG kann nur etwa ein Drittel der Viertklässler als „Schwimmer“ bezeichnet werden. Archivfoto: Holzwarth

NÜRTINGEN. Laut Bildungsplan des Landes sollen Viertklässler „sowohl schnell als auch ausdauernd schwimmen“ können und überdies mehrere Schwimmarten beherrschen. Das ist ganz offiziell der Bildungsstandard für das Fach Sport in Klasse 4. Dennoch warnt die DLRG vor einem Rückgang der Schwimmfähigkeit von Schülern, die die vierte Klasse beenden. In den vergangenen Jahren sei sie von 95 auf 73 Prozent gesunken. Die Zahl der Kinder, die vor ihrer Einschulung nie mit Wasser in Kontakt gekommen sind, nehme immer mehr zu. Das erschwere den Unterricht zusätzlich. Dadurch lernten laut DLRG nur 17 Prozent der Kinder das Schwimmen in der Schule.


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