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Keine Chance für den Frieden?

15.12.2012 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Linke kritisieren den Militärkurs Deutschlands

NÜRTINGEN (pm). Auf großen Zuspruch stieß dieser Tage eine Veranstaltung der Linken im Nürtinger Schlachthofbräu unter dem Motto „Kriegstrommeln und Kanonenfutter“. Abbas Aslandogan, der Sprecher des Nürtinger Ortsverbandes, ging dabei zunächst auf die Situation in Syrien ein und berichtete über ein Interview in der „Washington Post“, in dem die frühere Außenministerin der USA, Condoleezza Rice, erklärt habe, dass die „künstlichen Staaten“ im Nahen Osten „durchaus entbehrlich“ seien. Die Grenzen dort müssten (so Aslandogans Darstellung des Interviews) neu gezogen werden und die strategisch wichtige Region mit ihren Ölquellen, Pipelines und Ölhäfen ganz nach den Interessen des amerikanischen Imperialismus umgestaltet werden. In einer Pressemitteilung der Partei heißt es über diesen Abend weiter:

„Die Bundestagskandidatin der Linken im Wahlkreis Nürtingen, Claudia Haydt, berichtete, dass auch die deutsche Regierung Interesse an einer Kontrolle der Region habe und deswegen die syrischen Rebellen indirekt unterstütze.

Vor der syrischen Küste kreuze wiederholt ein mit modernster Überwachungstechnik ausgerüstetes deutsches Spionageschiff, von dessen Erkenntnissen auch die NATO-Verbündeten und die syrischen Rebellen profitieren. Zudem erhielten die Rebellen von NATO- und Golfstaaten Waffen und Munition in Millionenhöhe.


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