spitze

Kartoffelwege

19.08.2019, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(aw) Auch wenn wir Schwaben eher für Spätzle zu haben sind: Im Allgemeinen schreibt man den Deutschen zu, am liebsten Kartoffeln zu essen. Kein Wunder, dass ein „Bündnis der Kartoffelprofis“ hierzulande existiert. Die wiederum erklärten den heutigen 19. August zum „Tag der Kartoffel“. Doch wer ist schuld daran, dass sich das Erdgewächs so fest auf den Speiseplänen etabliert hat?

Das alte Volkslied von der Kartoffel schiebt ganz passend in diesen Brexitzeiten den Engländern den schwarzen Kartoffelpeter zu: Sir Francis Drake soll es demnach nämlich gewesen sein, der die Kartoffel aus Amerika mitbrachte. Dass der Pirat der Königin der europäische Kartoffel-Pionier schlechthin war, darf bezweifelt werden. Man geht davon aus, dass die spanischen Eroberer die Kartoffel aus Südamerika mitbrachten. Bei den Inka war die „pápa“ die wichtigste Nahrungsquelle. Über 2000 verschiedene Sorten sollen die Inka gekannt haben. Kein Wunder, sie lebten hoch droben in den Anden, wo außer einigen Kartoffelsorten nicht mehr viel gedieh. Die Konquistadoren griffen nicht nur das Gold der Einheimischen ab, sondern auch ihre tolle Knolle.


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