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K3N und Kreuzkirche: "Wir müssen hart bleiben"

12.06.2008 00:00, Von Jürgen Gerrmann — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

K3N und Kreuzkirche: „Wir müssen hart bleiben“

Ausschuss für Gebäudewirtschaft der Stadt befasste sich mit Saalmieten für kulturtreibende Vereine

NÜRTINGEN. Es ist ein altes Lied. Ein Klagelied. Die kulturtreibenden Vereine tragen es vor. Refrain: „K3N und Kreuzkirche sind für uns viel zu teuer.“

Auch im Ausschuss für Gebäudewirtschaft wurde es vorgestern gesungen. Aus dem Mund von Stadtrat Peter Rauscher (Nürtinger Liste/Grüne). Er wollte für diese beiden Säle einmal pro Jahr einen Sondertarif gewährt wissen, damit Konzert- oder andere Kulturveranstaltungen von örtlichen Vereinen dort stattfinden könnten.

„Wozu haben wir eigentlich die Mörikehalle gebaut?“, entfuhr es da Oberbürgermeister Otmar Heirich zunächst, bevor er die detaillierte Antwort an Volkmar Klaußer weitergab, der als Chef der Stadtwerke zugleich für den Eigenbetrieb Gebäudewirtschaft und das Management der Stadthalle zuständig ist. Er verwies darauf, dass auch die Stadtteile noch Festhallen hätten, und sah bei K3N und Kreuzkirche einen Zuschuss der Stadt als einzig möglichen Weg: „Dort sollten alle Veranstalter gleich- behandelt werden.“

Das hat laut Kämmerer Walter Polak auch den Grund, dass die Stadt in diesen Gebäuden voll steuerpflichtig ist: „Daher können wir diese Säle nicht kostenlos überlassen. Jeder, der reingeht, muss auch zahlen. Da müssen wir hart bleiben.“


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