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Jungen im Religionsunterricht

24.11.2012 00:00, Von Thilo Adam — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Beim religionspädagogischen Tag ging es um die „Bildungsverlierer“ Jungen

Häufig wird dem deutschen Schulsystem eine generelle „Jungenkrise“ unterstellt. Unter der Überschrift „Junge, Junge“ hatten sich die evangelischen Schuldekane im Landkreis Esslingen und das katholische Schuldekanatamt Nürtingen mit ihrem 22. religionspädagogischen Tag am Donnerstag dieser Thematik angenommen.

NÜRTINGEN. Rund 150 evangelische und katholische Religionslehrer aus den Kirchenbezirken Nürtingen, Bernhausen, Esslingen, Göppingen und Kirchheim waren ins katholische Gemeindezentrum St. Johannes nach Nürtingen gekommen, wo die Veranstaltung erstmals stattfand – bisher war die Tagung immer in Wernau. Mit dem religionspädagogischen Tag wolle man jährlich konkrete Probleme aus dem Schulalltag reflektieren und den Lehrern Praxistipps geben, sagt die katholische Schuldekanin Carmen Trick.

Dieses Mal warf man, angesichts der unausgeglichenen Entwicklung der Leistungen von Schülerinnen und Schülern in den vergangenen 20 Jahren, einen religionspädagogischen Blick auf Jungen und junge Männer. „Dass die üblichen Methoden im Religionsunterricht wie Ausmalen oder gemeinsam Geschichten lesen eher Mädchen ansprechen, ist klar“, meinte Dorothee Moser, Schuldekanin für die evangelischen Kirchenbezirke Kirchheim und Nürtingen: „Oft macht man es sich deswegen zu einfach, wenn man sagt, die Jungen sind eben schwierig. Lieber sollten wir das System hinterfragen.“


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