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Nürtingen

Jagdbetrieb im Tiefenbachtal

18.01.2017 00:00, Von Philip Sandrock — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Nach Unstimmigkeiten fand die Drückjagd nun doch statt

NÜRTINGEN. So mancher Autofahrer dürfte es am Samstagvormittag gemerkt haben: Die zulässige Höchstgeschwindigkeit war auf Tempo 30 gedrosselt. Diesmal allerdings mit gutem Grund: Im gesamten Tal herrschte Jagdbetrieb und immer wieder kreuzten aufgescheuchte Tiere die Fahrbahn.

Mit einigen Wochen Verspätung fand am Samstag eine Drückjagd statt. Sie war im November noch an einem Streit unter den Jagdpächtern des Reviers im Tiefenbachtal gescheitert. Nach einem Krisengespräch im Rathaus hatten sich die Jäger aber wieder zusammengerauft und die Jagd anberaumt. Der Druck war hoch: immer öfter beschwerten sich Landwirte und Obstwiesenbesitzer über Schäden – insbesondere durch Wildschweine.

Jetzt fand die gemeinsame Jagd rund ums Tiefenbachtal doch statt. Zwischen Dettingen, Owen, Reudern und Nürtingen machten sich rund 80 Treiber mitsamt Jagdhunden an die Arbeit, die Wildschweine aus ihren Verstecken aufzuscheuchen. Allein von Nürtinger Seite waren 60 Teilnehmer an der Jagd beteiligt. „Ziel ist es, die Tiere aufzuscheuchen, aber nicht zu hetzen“, sagt Kreisjägermeister Dr. Martin Kohler. So könne man die Tiere dann gezielt auf die Jäger zutreiben. Mit dem Ergebnis zeigten sich die Jäger mehr als zufrieden: 90 Wildschweine wurden in den gut drei Stunden Jagd erlegt. Das sei das zweitbeste Ergebnis einer Drückjagd in diesem Revier, so Kohler.


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