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Jägerlatein

08.11.2010, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(bg) Wenn einer auf die Jagd geht, dann hat er was zu erzählen. All die Stunden auf dem Hochsitz und bei der Treibjagd sollen sich doch gelohnt haben. Wenn Jäger dabei aus einem untergewichtigen Karnickel einen kapitalen Zwölf- bis Vierzehnender machen, spricht man von Jägerlatein.

Auch Angler neigen dazu, den Fisch nach seinem Verzehr noch ein Stückchen wachsen zu lassen, wie folgende Anekdote belegt: Ein Angler zieht einen riesigen Hecht aus dem Teich. Der Lehrer in der Schule ist begeistert und möchte den Fisch für den Biologieunterricht präparieren, doch der Angler weigert sich. Der Lehrer möchte wissen, warum der Angler sich diese Gelegenheit entgehen lässt. Der Angler antwortet: „Wenn der Fisch an der Wand hängt, bleibt er immer so lang, wie er ist. Wenn er hingegen verspeist wird, kann er in zehn Jahren bereits mehr als doppelt so groß sein“.

Ein Jäger hingegen erzählt: „Ich habe neulich einen Silberkranich geschossen, da stiegen 150 Leute aus.“


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