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Integration soll keine Einbahnstraße sein

01.07.2008 00:00, Von Uwe Gottwald — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Integration soll keine Einbahnstraße sein

Bürgermeister Siebert appelliert an alle gesellschaftlichen Kräfte – Absage an extremistische Tendenzen

NÜRTINGEN. Seit Juli vergangenen Jahres gibt es für die Bundesrepublik Deutschland einen nationalen Integrationsplan. Darin haben sich alle Beteiligen des Bundes, der Länder, der Kommunen und der zivilen Bürgergesellschaft verpflichtet, geeignete Maßnahmen für eine bessere Integration von Menschen mit Migrationshintergrund zu ergreifen. Iris Ackermann, Sachgebietsleiterin für Soziales bei der Stadt, stellte im Kultur- und Schulausschuss des Nürtinger Gemeinderats eine Vielzahl von Maßnahmen vor und kommt, gemessen an den Anforderungen des nationalen Plans, zu dem Schluss: „Wir sind auf einem guten Weg.“

Von den gut 40 000 Bürgerinnen und Bürgern Nürtingens sind zirka 15 Prozent im Besitz eines nicht-deutschen Passes. Zu den vier stärksten Gruppen gehören Türken mit 1500 Personen, Italiener (650), Griechen (570) und Kroaten (440). Die Zahl der Menschen mit Migrationshintergrund ist jedoch noch wesentlich höher.


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