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Integration braucht das Ehrenamt

04.12.2019 05:30, Von Uwe Gottwald — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Auch die Betreuung von Flüchtlingen in der Anschlussunterbringung wird vom Kreis zumindest bis Ende 2020 gefördert

„Ehrenamtliche unterstützen in bedeutendem Umfang die Integration von Flüchtlingen im Kreis.“ Diese Feststellung trifft die Kreisverwaltung. Dennoch wollte man sich einem Antrag der Fraktion der Freien Wähler im Rahmen der Haushaltsdebatten, die Begleitung dieses bürgerschaftlichen Engagements über das Jahr 2020 hinaus zu fördern, nicht nähern.

Evgenia Frank (rechts), Mitarbeiterin im Integrationsbüro, tauscht sich mit der ehrenamtlichen Dolmetscherin Havva Tonbak aus. Foto: Holzwarth
Evgenia Frank (rechts), Mitarbeiterin im Integrationsbüro, tauscht sich mit der ehrenamtlichen Dolmetscherin Havva Tonbak aus. Foto: Holzwarth

Die Förderung bis Ende 2020 wurde bereits im März beschlossen. Vor weiteren Entscheidungen will die Kreisverwaltung bis dahin den Bedarf nochmals unter die Lupe nehmen. Einig war man sich in der Sitzung des Sozialausschusses darin, dass die aufgebauten ehrenamtlichen Strukturen auch für die Betreuung in den Anschlussunterbringen der Kommunen weiterhin wichtig sind. Das betonte auch Frank Buß (Freie Wähler): „Die Kontinuität in der Betreuung muss gewahrt werden.“ Die Integration von Flüchtlingen sei eine Aufgabe, für die man einen langen Atem brauche. Und Buß betonte: „Die Integration findet vor Ort statt, in den Kommunen.“ Diese wären ohne die Mithilfe der Ehrenamtlichen personell und finanziell überfordert.


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