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Inklusion bereitet Landkreis Sorgen

21.11.2012 00:00, Von Sylvia Gierlichs — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Landrat beklagt fehlende Rechtssicherheit und steigende Kosten – SPD und Grüne: Teilhabe Behinderter ist notwendig

Die Teilnahme Behinderter an allen Aspekten des gesellschaftlichen Lebens ist ein wichtiges Ziel, das mit Nachdruck umgesetzt werden sollte. Im Kreis-Sozialausschuss debattierten Kreisräte kürzlich darüber, wie weit die schulische Inklusion im Landkreis bereits umgesetzt ist und wie man eventuelle Defizite beseitigen kann.

Behinderte und nichtbehinderte Kinder spielen Fußball – ein gutes Beispiel für Inklusion. Foto: Jean-Luc Jacques
Behinderte und nichtbehinderte Kinder spielen Fußball – ein gutes Beispiel für Inklusion. Foto: Jean-Luc Jacques

Die UN-Behindertenrechtskonvention gibt es seit Mai 2008. Der Vertrag wurde bisher von rund 100 Staaten unterzeichnet und schreibt die Teilhabe behinderter Menschen am gesellschaftlichen Leben fest. Die Intention der Verfasser dieser Konvention war es, dass alle Menschen von vornherein an allen gesellschaftlichen Aktivitäten auf allen Ebenen und in vollem Umfang teilnehmen können. Nicht gemeint ist, „Ausgesonderte“ zu integrieren. Das Recht auf Bildung ist ein wichtiger Teil der Konvention. Inklusion heißt das Zauberwort, und auch hier geht es um Mitbestimmung und Mitgestaltung für alle Menschen ohne Ausnahme.


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