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Medius-Klinik Ruit: Beweissicherung nach Vergewaltigungen

07.12.2021 05:30, Von Barbara Gosson — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

In der Ruiter Medius-Klinik können Opfer von Vergewaltigungen Spuren sichern und ein Jahr lang aufbewahren lassen, damit sie sich in Ruhe überlegen können, ob sie eine Anzeige erstatten möchten.

Dr. Hanna Sommer zeigt das Set, mit dem die Beweise gesichert werden. Es wurde in Zusammenarbeit mit der Polizei entwickelt und die Spuren werden in der Heidelberger Gerichtsmedizin ein Jahr lang gelagert.  Foto: Gosson
Dr. Hanna Sommer zeigt das Set, mit dem die Beweise gesichert werden. Es wurde in Zusammenarbeit mit der Polizei entwickelt und die Spuren werden in der Heidelberger Gerichtsmedizin ein Jahr lang gelagert. Foto: Gosson

OSTFILDERN-RUIT. Man stelle sich folgende Szene vor: Einer Frau ist soeben eine Vergewaltigung passiert und sie kommt in eine Ambulanz. Bevor Ärztinnen sie versorgen, muss sie sich entscheiden, ob sie eine Anzeige erstatten möchte oder nicht. Falls sie das will, wird zuerst die Kriminalpolizei hinzugerufen, damit sie die Spuren sichern kann. Mit dieser Entscheidung sind viele, denen sexualisierte Gewalt wiederfahren ist, völlig überfordert. Eine Woche später werden kaum noch Spuren zu sichern sein und es wird viel schwieriger, einen Täter tatsächlich zu verurteilen.


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