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"In den Köpfen hat sich was bewegt"

31.03.2006 00:00, Von Barbara Gosson — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Neckarrealschüler organisierten Feste für Behinderte – Seit diesem Jahr Teil des Bildungsplans

NÜRTINGEN. Ehrenamt steht seit diesem Jahr im Bildungsplan. Realschüler im ganzen Land engagieren sich sozial und bekommen dafür eine Note im Zeugnis. Einige von ihnen kamen im Bürgertreff unter und berichten von ihren Begegnungen mit behinderten Menschen.

„Das Ziel ist, dass die Jugendlichen Menschen kennen lernen, die ihnen sonst kaum begegnen“, erläutert Lehrer Jochen Wilhelm von der Neckarrealschule. So sehe es der neue Bildungsplan für die Realschulen vor. Er setzte sich ans Telefon und machte Plätze für seine Schüler ausfindig.

„Mir ist erst mal die Kinnlade runtergefallen“, erzählt Bürgertreff-Leiter Hannes Wezel, als Wilhelm bei ihm anrief und wegen Praktikumsplätzen für 22 Schüler anfragte, die jeder 40 Stunden ehrenamtliche Arbeit leisten sollten. „Das sind zusammen fast 1000 Stunden“ errechnete Wezel, machte Nägel mit Köpfen und aus dem Schülerpraktikum ein so genanntes Jes-Projekt.

Jes steht für „Jugend engagiert sich“ und wurde vor fünf Jahren vom Sozialministerium ins Leben gerufen. Mit Mitteln der Landesstiftung und unter der Anleitung des Paritätischen Bildungswerkes sollen Jugendliche ans Ehrenamt herangeführt werden. Das Projekt der Neckarrealschüler ist das erste dieser Art in Nürtingen.


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