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"Impfen schützt"

28.03.2008 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

NÜRTINGEN (pm). Unsere Gesellschaft ist impfmüde, sagte Dr. Karl-Heinz Schick, der Leiter der Abteilung Kinder- und Jugendgesundheit des Gesundheitsamtes Esslingen, bei einem Vortrag auf Einladung der IKK Baden-Württemberg und Hessen und der Selbsthilfekontaktstelle im Bürgertreff in Nürtingen. Impfungen zum Beispiel gegen Tetanus, Diphtherie und Keuchhusten sind nach den Worten des Arztes sehr wichtig, da man diese Krankheiten in jedem Alter bekommen könne und sie trotz moderner Medizin lebensbedrohlich verlaufen können. Auch Kinderkrankheiten wie Masern, Mumps, Röteln oder Windpocken könnten gefährliche Folgeerkrankungen wie Gehirnentzündung nach sich ziehen. Durch regelmäßiges und flächendeckendes Impfen träten viele Infektionskrankheiten nur noch selten auf, erläuterte Schick. Manche Krankheiten wie beispielsweise die Kinderlähmung kenne man heute gar nicht mehr. Doch je weniger Menschen geimpft sind, desto wahrscheinlicher werde der Ausbruch von Erkrankungen. Als Beispiel nannte der Referent die Masernepidemie in Nordrhein-Westfalen im Sommer 2006.

Bei einer Impfung wird eine Infektion nachgeahmt. Der Körper wehre sich gegen die vorgetäuschte Erkrankung und bilde Antikörper, ohne jedoch tatsächlich zu erkranken. Als mögliche Nebenwirkungen nannte Schick eine Rötung oder Schwellung der Impfstelle, Müdigkeit, leichtes Fieber und Kopfschmerzen innerhalb der ersten 48 Stunden.


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