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Immobilienmarkt spült Geld in Kreiskasse

01.10.2013 00:00, Von Uwe Gottwald — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Finanzbericht weist fünf Millionen Mehreinnahmen durch Grunderwerbsteuer aus – Insgesamt acht Millionen Mehreinnahmen

Zinserträge für Erspartes sind so niedrig wie kaum jemals, dagegen sind Hypothekendarlehen so günstig wie schon lange nicht mehr. So wird eher in Wohnungen und Häuser investiert, statt das Geld zur Bank zu tragen. Das macht sich auch in der Kreiskasse bemerkbar. Im Finanzzwischenbericht für das laufende Haushaltsjahr steht ein Plus von fünf Millionen Euro.

Die Baubranche boomt, jede neu verkaufte Immobilie trägt zu mehr Grunderwerbsteuer für das Land und seine Kreise bei. Foto: Holzwarth
Die Baubranche boomt, jede neu verkaufte Immobilie trägt zu mehr Grunderwerbsteuer für das Land und seine Kreise bei. Foto: Holzwarth

Die Grunderwerbsteuer wird vom Land erhoben. Die grün-rote Landesregierung erhöhte den Hebesatz von 3,5 auf fünf Prozent bereits vor circa zwei Jahren mit der Begründung, mit den Mehreinnahmen unter anderem die kommunale Ebene beim Ausbau der Kindertagesstätten zu unterstützen. Die jetzige Verbesserung rührt jedoch nicht mehr von dieser Steuererhöhung her. Vielmehr werden das niedrige Zinsniveau und die anhaltend gute Konjunktur als Grund dafür gesehen, dass mehr Immobiliengeschäfte getätigt werden.


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