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Nürtingen

Immobilienbetrug gestanden

04.11.2009 00:00, Von Bernd S. Winckler — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Vor dem Landgericht Stuttgart räumte auch ein Nürtinger seine Schuld ein

Die vier Männer aus Wernau, Nürtingen und Ulm, die mit einem betrügerischen Immobilienvertriebs-System mehrere Banken um 1,7 Millionen Euro geschädigt haben sollen , haben vor dem Stuttgarter Landgericht jetzt Teilgeständnisse abgelegt.

Nach dem Geständnis, so der Vorsitzende Richter mit, könne das Verfahren abgekürzt und müsse nicht bis nächstes Jahr fortgeführt werden. Denn bis weit ins Jahr 2010 hatten die Richter der 13. Großen Wirtschaftsstrafkammer den Prozess terminiert, um die zahlreichen Betrugs- und Untreue-Anklagepunkte mithilfe von Zeugen und Sachverständigen aufzuklären.

Die vier Männer sollen in den Jahren 1997 bis 1999 in 28 Fällen Eigentumswohnungen in den neuen Bundesländern zu weit überhöhten Preisen mithilfe von gutgläubigen Banken finanziert haben, wobei die Käufer der Immobilien mit gefälschten Bonitäts-Zeugnissen ausgestattet wurden.

Die durch die Überfinanzierung erwirtschafteten Gelder sollen sich die Angeklagten selbst in bar ausbezahlt haben, während die Wohnungskäufer, meist bereits verschuldete Familien, die keine Darlehen bekommen hätten, die Tilgungsraten nicht bezahlen konnten. Ihnen hatte man aus dieser „Bick-back-Summe“ ebenfalls Bar-Zuwendungen gemacht.


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