Nürtingen

Im Widerstand gegen die NS-Diktatur

09.05.2019 00:00, Von Iris Raupp — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Denk-Ort (23): Nach dem Krieg lebte Hermann Höss aus Unterensingen in der DDR

Am „Denk-Ort“ an der Nürtinger Kreuzkirche erinnert die Gedenkinitiative zusammen mit der Stadt im Wechsel an einzelne Opfer und Leidtragende des Nationalsozialismus in Nürtingen und Umgebung. Derzeit liest man dort einige Sätze zu Hermann Höss.

Am Denk-Ort wird gerade an Hermann Höss erinnert. pm
Am Denk-Ort wird gerade an Hermann Höss erinnert. pm

Hermann Höss wuchs mit drei Stiefgeschwistern in Unterensingen auf. Seine Mutter Rosina Schäfer stammte aus dem „Rössle“ in Wolfschlugen. Nach seiner Lehre als Zimmermann arbeitete er in Reutlingen als Möbelschreiner.

Er war Mitglied der Roten Bergsteiger. Diese Thälmann und Trotzki nahe stehende KPD-Widerstandsgruppe war im Dritten Reich aus Arbeiterbewegung und Naturfreunden entstanden. 1933 wurde Höss im KZ Heuberg in sogenannte „Schutzhaft“ genommen. 1935 wurde er wegen „fortgesetzter Untergrundtätigkeit“ mit Eugen Maier und anderen erneut verhaftet.


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