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Nürtingen

Im Suff Polizisten angepöbelt

12.05.2015 00:00, Von Edeltraud Decker — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Arbeitsloser Schlosser muss wegen Beleidigung und Diebstahl für vier Monate ins Gefängnis

Vor Kurzem war vor das Amtsgericht Nürtingen ein bereits sehr gerichtserfahrener Angeklagter geladen. Dem 30jährigen arbeitslosen Schlosser wurde Beleidigung und schwerer Diebstahl vorgeworfen. Das Urteil: Vier Monate Gefängnis ohne Bewährung.

 

NÜRTINGEN. Zur Person erklärte der Angeklagte, dass er 1988 nach Deutschland gekommen sei. Er habe Schlosser gelernt, lebe aber jetzt von Hartz IV. Er habe seit seinem 20. Lebensjahr Heroin konsumiert und täglich bis zu drei Flaschen Wodka getrunken. Zum Zeitpunkt der Gerichtsverhandlung befand er sich zur Entgiftung in der Psychiatrie in Nürtingen. Daran anschließend wollte er sich einer Therapie unterziehen.

Die Staatsanwaltschaft warf dem Angeklagten vor, er habe in einem Nürtinger Einkaufszentrum zwei Polizeibeamte, die gerufen worden waren, weil er schlafend und hilflos auf dem Boden in der Toilette lag, als „F . . .“ und „Bastard“ beleidigt. Neben ihm lag eine gebrauchte Spritze. Außerdem habe er in einem Geschäft in der Nürtinger Innenstadt aus der Auslage sechs Paar Socken gestohlen.

Zur Sache machte der Angeklagte keine Angaben, er ließ aber durch seinen Verteidiger vortragen, dass er die Anklagepunkte einräume und die Vorfälle bedauere. Er habe damals erheblich unter Alkoholeinfluss gestanden.


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