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Im Sommer greifen die Zecken wieder an

26.05.2009 00:00, Von Giew Maschajechi — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Ärzte und Sozialministerium raten zur Impfung gegen FSME – Kassen übernehmen die Kosten

Gerade im Süden Deutschlands ist die Gefahr der Ansteckung mit der tückischen Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) durch einen Zeckenbiss sehr groß. Doch mit einer Impfung kann man sich schützen.

Flipflops an die Füße, Decke und Buch in die Tasche – und raus ins Grüne: Ziemlich früh macht sich in diesem Jahr die Wärme in Deutschland breit, aber leider hat nicht nur der Mensch was davon. Auch Insekten vermehren sich jetzt auffällig schnell, und insbesondere Zecken, Ixodes ricinus in der Fachsprache, gibt es in diesem Frühling tatsächlich so viele wie selten zuvor.

Wer jetzt am Badesee oder am Waldesrand unterwegs ist, sollte sich danach zu Hause gründlich auf die kleinen Plagegeister untersuchen. Diese sind nämlich nicht nur eklig und lösen mit ihrem Biss einen unangenehmen Juckreiz aus, Zecken übertragen auch gefährliche Krankheiten. Bevorzugt sitzen sie im Gestrüpp oder in hohen Gräsern und werden von dort vom potenziellen Wirt, also dem Menschen oder dem Tier, abgestreift.

Hat die Zecke ihr Opfer gefunden, so sucht sie sich eine gut durchblutete Körperstelle, am Hals oder an der Leiste. Dann ritzt sie die Haut ein und schiebt ihren Stechapparat in die Wunde. Dabei werden häufig Krankheitserreger übertragen.

Impfung bietet Schutz vor FSME – heilbar ist die Krankheit nicht


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