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Im Nachhinein

19.04.2008 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Im Nachhinein

Wenn es darum geht, zu Großbauprojekten Stellung zu beziehen, beschleicht Verwaltungsfachleute offenbar regelmäßig die Angst, etwas Wichtiges außen vor zu lassen. Also wird nicht gekleckert, sondern geklotzt, so wie jüngst in der Stellungnahme der Kreisverwaltung zum Ausbau der ICE-Strecke StuttgartUlm. Die Vorlage für den Kreisausschuss für Technik und Umwelt zählte 19 Seiten und strotzte von Fachbegriffen. Dem Nürtinger Kreisrat Alfred Bachofer ist dieser Begründungsmarathon schon des Öfteren unliebsam aufgefallen und so startete er einen neuen Versuch, auch wenn ihm schon klar war, dass er wohl gegen die berühmten Windmühlenflügel, oder sollte man besser Verwaltungsmühlen sagen, ankämpfte. Wenn da die negativen Folgen von Lärm, verursacht durch den Baubetrieb, auf Blutzuckerspiegel und Cholesterinwerte beschrieben werden, ist Bachofer der Verzweiflung nahe: Da muss man ja medizinischer Experte sein. Mit der Formulierung gesundheitliche Beeinträchtigungen hätte man vielleicht auch auskommen können. Landrat Eininger räumte ein, dass die Stellungnahme für 480 Meter Betroffenheit mehr befindet sich von der Trasse für den Albaufstieg nicht auf Landkreisgemarkung vielleicht etwas sehr ausführlich ist, doch merkte er süffisant an, dass sein Stellvertreter Matthias Berg die Ausführungen der Ämter ohnehin schon auf die Hälfte eingedampft habe.

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