Schwerpunkte

Nürtingen

Im Nachhinein

12.08.2006 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Ist Nürtingen entvölkert? Die Stadt menschenleer? Fast könnte man es meinen. Vollgas und Vollbremsung: der Raum zwischen Alb und Fildern scheint zwischen diesen Polen hin- und hergerissen. Entweder weiß man (namentlich als Zeitungsmensch) vor Terminen nicht mehr, wo einem der Kopf steht oder es ist aber rein gar nichts los. Doch in der Mitten liegt holdes Bescheiden, hatte der große Eduard Mörike (immerhin auch ein Kurzzeit-Nürtinger, -Oberboihinger und -Köngener) so weise gedichtet. Doch die Leute von heute mögen offenkundig kein holdes Bescheiden, sie bevorzugen das Entweder-Oder. Die Schwabentage zum Ende der Fußball-WM zum Beispiel: Sie waren ganz sicher eine absolut gute Idee. Nur aber genauso sicher wahrlich kein Publikumsrenner. Vielleicht hätten sie das aber mitten in der Ferienzeit sehr wohl werden können. Weit und breit ist nichts geboten, da kann was zum Magneten werden, wovon man sonst kaum Notiz nimmt. Das kleine Hengen auf der Alb macht es höchst erfolgreich vor: Dort findet schon seit urdenklichen Zeiten das Dorffest just mitten in der Ferienzeit statt. Mit phänomenalem Erfolg. Es ist nämlich keineswegs so, dass in der Ferienzeit der Altkreis völlig entvölkert ist. Es soll auch Menschen geben, die auch dann noch hier sind.

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