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Im Kreis fehlen 6000 kostengünstige Wohnungen

08.04.2016 00:00, Von Uwe Gottwald — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Landrat Heinz Eininger stellte im Verwaltungs- und Finanzausschuss konzeptionelle Überlegungen vor – Fachtag dazu am 2. Juni

Der Mangel an Wohnraum, vor allem an kostengünstigem, war im Landkreis Esslingen schon vor der Flüchtlings- krise groß und hat sich nun noch verschärft. Die Kreisverwaltung stellte gestern Nachmittag im Verwaltungs- und Finanzausschuss des Kreistags konzeptionelle Überlegungen zu diesem Problem vor.

Aktuell sind in 34 der 44 Kreisgemeinden insgesamt 5811 Flüchtlinge in 107 vom Landkreis unterhaltenen Gemeinschaftsunterkünften untergebracht. Bis Ende dieses Jahres werden noch 10 000 Plätze benötigt. Gesichert sind bis jetzt nur 4427. Voraussichtlich werde das anvisierte Ziel nur zu 85 Prozent erreicht.

Landrat Heinz Eininger stellte klar: „Es ist nun zwar ständig von einer Entspannung bei den Flüchtlingszahlen zu hören, doch entlastet das uns im Moment nicht.“ Man sei gegenüber der Aufnahmequote noch mit rund 1000 Flüchtlingen im Rückstand. Außerdem sei man bestrebt, die Notunterbringung in den drei kreiseigenen Sporthallen in Esslingen, Kirchheim und Nürtingen so bald wie möglich aufzulösen. Wie sich die Situation entwickle, dazu gebe es aktuell keine zuverlässigen Prognosen, weshalb man weiter von 10 000 benötigten Plätzen bis zum Jahresende ausgehe.


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