Kommentar

Hopplahopp

04.08.2018 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Warum tut man sich ausgerechnet in Nürtingen, der Stadt, die vor fast zwei Jahrzehnten von der Bertelsmann-Stiftung als „bürgerorientierte Kommune“ ausgezeichnet wurde, so schwer mit der Bürgerbeteiligung? Oder tut man sich damit nur an der Verwaltungsspitze schwer? Zu diesem Schluss kann kommen, wer die Entwicklung in den letzten Jahren verfolgt.

Ein Kommentar von Anneliese Lieb.
Ein Kommentar von Anneliese Lieb.

Zu Zeiten, als Hannes Wetzel noch Bürgertreffleiter in Nürtingen war, gab es vielfältige Formate, um die Bürgerinnen und Bürger in Entscheidungsprozesse einzubeziehen.

Dann wurde 2013 von Bürgermeisterin Claudia Grau und dem damaligen Planungsamtsleiter Michael Paak zusammen mit über 50 Bürgern ein Konzept zur „systematischen Bürgerbeteiligung“ erarbeitet. Beim Gemeinderat stieß es auf breite Zustimmung. Ein Papier mit 26 Seiten.

Doch was ist daraus geworden? Seit dem Grundsatzbeschluss vom Juli 2013 ist das Konzept in keinem Gremium mehr behandelt oder gar umgesetzt worden. Auch auf der Homepage der Stadt liegt es irgendwo in schwer zugänglichen Tiefen.


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