Schwerpunkte

Nürtingen

Hollys Stratocaster

21.03.2006 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Hollys Stratocaster

Vor 15 Jahren starb der wohl berühmteste Gitarrenbauer der Welt an den Folgen der Parkinson-Schüttelllähmung. In Fullerton, Kalifornien, schloss am 21. März des Jahres 1991 Leo Fender für immer die Augen. Täglich hören Millionen Radio- oder CD-Hörer auf der ganzen Welt den Sound seiner „Babies“, der legendären Elektrogitarren „Telecaster“ und „Stratocaster“. Der gelernte Radio- und Fernsehelektriker Fender bekam in den 50er Jahren immer mehr Elektro-Gitarren zur Reparatur und ärgerte sich über deren Bauweise, weil die nur wenige Veränderungen zuließ. Seine Idee: Eine standardisierte E-Gitarre, aus Fertigbauteilen montiert. Die ersten Gitarren mit an den (extrem flachen) Korpus geschraubten Hälsen entstanden 1950 unter der Bezeichnung „Broadcaster“, die wegen einer Namensrechtsverletzung zuerst in „Esquire“, dann in „Telecaster“ umbenannt werden musste. Mit neuartigen Tonabnehmern für einen aggressiveren Sound, als ihn die Konkurrenzprodukte zustande brachten, rannte Fender vor allem bei den Country-Freaks seines Landes offene Türen ein. Die „Telecaster“ erfreut sich heute noch großer Beliebtheit in diesem Musik-Genre. Sein nächster großer Wurf, die heute allgegenwärtige „Strat“, hatte gleich zu Beginn ihrer Karriere einen ganz großen Fan. Mit Hornbrille, Schmalztolle und Stimmgegluckse war Buddy Holly dabei, die USA zu erobern, immer mit einer umgehängten „Stratocaster“. Später kamen Mega-Stars wie Jimi Hendrix und Eric Clapton zur erlauchten User-Gemeinde hinzu, der Surf-Sound der Beach Boys wäre ohne die drei einspuligen Tonabnehmer auf dem sorgsam ausgefrästen Brett mit Wimmerhaken nicht möglich gewesen. heb


Sie möchten den gesamten Artikel lesen?


Tagespass

  • 24 Std. alle Artikel und das E-Paper lesen
  • Mit PayPal bezahlen

1,20 €

einmalig

10-Tage-Angebot

  • 10 Tage alle Artikel und das E-Paper lesen
  • Endet automatisch
  • Mit PayPal bezahlen

5,00 €

einmalig

Digitalabo

Jetzt neu - mit PayPal bezahlen!

  • Alle Artikel und das E-Paper im Abo lesen
  • jederzeit kündbar

22,50 €

pro Monat


Ich bin bereits Abonnent


Sie sehen 62% des Artikels.

Es fehlen 38%



Nürtingen

Kahlschlag für den Naturschutz

Im Nürtinger Humpfenbachtal wurden Fichten gefällt – In der Bachaue soll eine Streuobstwiese entstehen

Wer in den vergangenen Tagen im Nürtinger Humpfenbachtal unterwegs war, dem ist der vermeintliche Kahlschlag dort nicht entgangen. Am Bachufer und an…

Weiterlesen

Weitere Nachrichten aus Nürtingen Alle Nachrichten aus Nürtingen